Programm | Arbeitskreise | Di, 11.-Do, 13. Juli 2017, 14.30-17.30 Uhr


A - Arbeitskreise aufbauend

An drei Nachmittagen wird ein Thema vertieft. Durch diese intensive Art der Auseinandersetzung ist Zeit, einzelne Aspekte vielseitig nachzugehen, selbst aktiv zu werden und sich auszutauschen. (3 Nachmittage / 1 aufbauendes Angebot)

NUMMER TITEL / BESCHREIBUNG
A1

„Sei frech und wild und wunderbar ...“
Jeux Dramatiques - Ausdrucksspiel aus dem inneren Erleben

Beatrix Bauer | Ingeborg Gredler

abgesagt

 

Mit diesem Zitat von Astrid Lindgren erspielen wir uns die Welt des Kindes. Die Teilnehmer/innen lassen sich inspirieren von vielen bunten Stoffen, Hüten und Verkleidungsmaterialien, schlüpfen in Rollen, bauen Szenerien auf und - „lassen sich nicht unterkriegen“. Diese sehr persönliche und einfache Form des Theaterspiels ermöglicht, eigene Gedanken, innere Bilder und Gefühle zum Ausdruck zu bringen – jenseits von richtig und falsch. Gespielt wird mit Körper- und Stimmausdruck ohne Zuschauer/innen von außen. Dieser Arbeitskreis ist eine Möglichkeit, die Rechte der Kinder erlebbar zu machen.

Mitzubringen: Lust und Freude am gemeinsamen Spiel, bequeme Kleidung, Hausschuhe

Teilnehmer/innen: 16

A2

Achtung der Würde im Umgang mit Menschen

Ao. Univ.-Prof. Dr. Emmanuel J. Bauer
Theologische Fakultät, Universitätsplatz 1


 
Die Achtung vor der Würde des Menschen ist die Grundlage von Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit. Deshalb ist sie unverzichtbar und verdient größte Aufmerksamkeit. Doch die konkrete Umsetzung scheint den einzelnen Menschen wie auch ganze Gesellschaften bisweilen zu überfordern.

Das Thema wird in drei Schritten aufgearbeitet: Zum einen geht es um eine – eher theoretische – Klärung der Frage, was unter der Würde des Menschen, oder grundsätzlicher unter der Würde jeder Kreatur, zu verstehen ist und durch welche depersonalisierenden gesellschaftlichen Strukturen sie heute vielfach gefährdet ist. Zum zweiten wird – durchaus auch im Sinne von Selbsterfahrung – der Frage nachgegangen, wie wir selbst die eigene Würde erleben, inwiefern sie bedroht wird und wie wir sie schützen können; aber auch wie wir der eigenen Würde und der des Anderen im Umgang gerecht zu werden vermögen. Im dritten Schritt werden die Würde und die Rechte der Kinder – nicht zuletzt aus der Erfahrung der teilnehmenden Pädagog/innen – in den Blick genommen. Was sind die grundsätzlichen Spannungsfelder eines respektvollen Umgangs mit Kindern bzw. Jugendlichen (Probleme des Machtverhältnisses, der angemessenen Rollenverteilung, des Mutes zur Grenzsetzung ...)?

Teilnehmer/innen: 40


A3

Singen - eine Selbstverständlichkeit bei Jung und Alt?

Evelyn Brunauer
JuFa Jugend- und Familiengästehaus, Josef-Preis-Allee 18

 

Durch Heilsames Singen in entspannter Atmosphäre wächst die Lust, die eigene Stimme zu erheben, wahrzunehmen und anzuerkennen, um in ein intuitives, kreatives, spirituell-musikalisches Erleben einzutauchen. Von Atmen über Summen zum Tönen und schließlich Singen von Circle Songs, meditativen Chants, schwungvollen Spirituals und Liedern aus aller Welt entsteht ein wunderbar musikalisches Wechselspiel, mal im Sitzen oder Liegen, mal in Bewegung und rhythmischer Begleitung auf Trommeln, Percussion-Instrumenten, Gitarre oder Monochord. Singen ist ein Grundrecht, das vielen Kindern und Erwachsenen durch gesellschaftspolitische (Fehl-)Entwicklung mehr und mehr entzogen wird. Mögliche Ursachen „verstummender Menschen“ und Lösungsansätze im pädagogischen Bereich werden gemeinsam erarbeitet.
Obwohl der Arbeitskreis speziell zur Selbsterfahrung der heilsamen Wirkung des Singens dienen sollte, können neugewonnene Erfahrungen im Unterricht mit Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Mitzubringen: bequeme Kleidung, Matte, Decke, evtl. eigenes Instrument

Teilnehmer/innen: 30

A4

Muss ein islamisches Kind immer gehorchen?
Kinderrechte und Kinderpflichten in verschiedenen Kulturen und ReligionenUniv.-Prof. Dr. Anton A. Bucher

Theologische Fakultät, Universitätsplatz 1

ausgebucht

 
Erzieher/innen begegnen in unserer mobilen Gesellschaft mehr und mehr Kindern, die andere kulturelle und religiöse Wurzeln haben. Wir alle sind tiefgreifender von Religion und Kultur geprägt als uns bewusst ist. Dies wirkt sich unweigerlich auf pädagogische Maxime aus, aber auch auf Alltagstheorien darüber, welche Rechte Kindern zuzugestehen sind. Darf ein Kind stolz sein?
Im Arbeitskreis wird mit vielen Beispielen und Bildern dargelegt und diskutiert: Welches Bild des Kindes wird in verschiedenen Kulturen und Religionen favorisiert? Welche Rechte werden Kindern in den genannten Kulturen/Religionen zugestanden? Welche Pflichten werden von ihnen verlangt? Wie können wir diesen interkulturellen und interreligiösen Differenzen in der Erziehung gerecht werden?

Teilnehmer/innen: 30
A5

Lächeln und Lachen - das verbindende Jenseits der Sprache

Peter Cubasch, MSc

abgesagt

 

Bevor wir als Kinder lernen, richtig, schön und g´scheit zu sprechen, gibt es eine Zeit, in der wir plappernd und prustend unsere ­Sprechwerkzeuge erproben. Wir empfinden Lust dabei, Laute hervorzubringen und den Klang der Stimme zu hören. Diese kreative Lautmalerei, das sogenannte „Gibberisch“, ist eine universelle Sprache. Wenn wir sie sprechen, begreifen wir, dass es hinter dem Trennenden zahlloser Sprachen und Dialekte etwas gibt, dass uns Menschen weltweit verbindet: die Sprache des Körpers, der Blickdialoge und des Lachens, das Singen, Tanzen und Spielen. In unseren multikulturellen und alternden Gesellschaften wird es immer wichtiger, dieses Verbindende erleben zu können und bewusst zu fördern: gemeinsames Lachen, Plappern, Spielen und Singen helfen, sich lebendig zu fühlen und Freude und Verbundenheit zu erleben.
Im Arbeitskreis beschäftigen wir uns mit Mimik und Blickkontakt, mit Lächeln und Lachen. Sie erleben die Wirkung von Atem-, Stimm- und Lachyoga-Übungen. Darüber hinaus lernen Sie ein abwechslungsreiches Repertoire für die berufliche Praxis und zur Selbstsorge kennen.

Teilnehmer/innen: 24

A6

Ich male mein Bild - Mein Recht auf meine eigene Gestaltung

Isabella Fackler, MSc MEd

abgesagt

 
Im „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ wurde bereits 1989 u.a. dargelegt, dass „die Bildung des Kindes darauf gerichtet sein muss, die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen“ (Artikel 29, Abs.1a). Im ästhetischen Bereich gibt es innerhalb der Elementarpädagogik und in Schulen bereits vielfältige Zugänge und Umsetzungsvarianten. Eine Orientierung an den Kinderrechten, jenseits von Vermittlungsgedanken und Bewertung oder Beurteilung des individuellen Ausdrucks eines Kindes, bedarf Zeit und Raum. Hier kommt jeder Mensch mit sich in Kontakt, Fähigkeiten entfalten sich, Potentiale werden offenbar. In der täglichen Arbeit tauchen hier Fragen auf: Wie viel Anleitung brauchen Kinder? Gibt es eine eigene, persönliche Ausdrucksfähigkeit oder braucht es ein Vorzeigen von Techniken? Braucht es beides? Neben Theorie ist Zeit für praktisches Tun im geschützten Rahmen, um den ganz eigenen Bildern auf die Spur zu kommen.

Materialkostenbeitrag: € 12

Teilnehmer/innen: 20
A7

Figurenspiel als Möglichkeit der Kommunikation und Konfliktbearbeitung mit Kindern

Sabine Falk
Bildungszentrum Borromäum, Gaisbergstraße 7

 

Puppen und Figuren in ihren unterschiedlichen Formen üben Faszination auf Kinder als auch Erwachsene aus. Puppen können in ihrer Persönlichkeit, ihrem Charakter und ihren Verhaltensweisen so sein, wie wir sie gerne hätten. Für Figuren ist es oft einfacher, Kontakt zu Kindern herzustellen und mit ihnen auch über schwierigere Themen zu sprechen. Einfache Figuren regen die Phantasie in besonderer Weise an und können kleine Geschichten sehr bereichern. Sie erhalten eine Einführung in die Welt des Figurentheaters und Anregungen für den Einsatz in der Arbeit mit Kindern, vor allem hinsichtlich kommunikativer Prozesse und als Möglichkeit, Konfliktsituationen spielerisch zu bearbeiten.
Konkret sind folgende Inhalte geplant: Kennenlernen verschiedener Figurenarten, Erstellen von einfachen Figuren aus Alltagsmaterialien bzw. Objekten, Puppenführung, Begegnung zweier Figuren/Puppen, Begegnung Puppe – Mensch, Spielen von kleinen Szenen, Spielrahmen für Figuren/Puppen.

Mitzubringen: vorhandene Puppen und Figuren, die ausprobiert/gespielt werden wollen

Teilnehmer/innen: 16


A8

Janusz Korczak: Theoretische Reflexion und praktische Impluse

Ao. Univ.-Prof. Dr. Karl Garnitschnig | OSR Andreas Fischer, MSc
Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1

 
Im Arbeitskreis werden das Leben und Wirken Korczaks in drei Stufen beleuchtet. Wie kann man in der Bildungsinstitution heute die Aspekte einer Pädagogik der Achtung und Wertschätzung umsetzen? Welche Zusammenhänge können mit Martin Buber und Maria Montessori gefunden werden? Wodurch zeichnet sich eine Begegnung mit Kindern unter Berücksichtigung der Ideen Janusz Korczaks aus? Im zweiten Schritt wird der wissenschaftlich-theoretische Hintergrund seiner Pädagogik beleuchtet, am Abschlusstag erlebt man Kurzausschnitte einiger seiner literarischen Arbeiten. In seinen Werken wird die Haltung der Erzieher/innen sehr lebendig und einfühlsam geschildert. Gerade auch in seinen Kinderbüchern spricht er deutlich die notwendige Achtung und den Respekt vor dem Kind an. Erst so öffnet sich das Kind und es wird zu einer wahren und lebendigen Fundgrube. Aus Janusz Korczaks Schriften lassen sich Anregungen zu den vielfältigsten pädagogischen Bereichen holen.

Teilnehmer/innen: 30
A9

Fotografie und Achtsamkeit - Wert-Schätzung im Blick

Claudia Henzler
Bildungszentrum Borromäum, Gaisbergstraße 7

 
Wie gelingt es wertschätzend und achtsam zu fotografieren? Die Welt in der wir leben konfrontiert uns mit der Frage, wie wir mit der immer größer werdenden Bilderflut umgehen. Überall begegnen sie uns: Fotos mit Werbebotschaften, mit dramatischen Nachrichten aus Krisengebieten, aber auch mit Einblicken in die intimste Privatsphäre. Bis wohin wollen wir Zuschauer/innen sein, wo möchten wir eingreifen, wo sind unsere ­eigenen Grenzen und wie können wir selbst achtsam wirken, wenn wir die Kamera in der Hand haben oder mit Fotos im Netz umgehen? Diesen Fragen gehen wir auf den Grund mit Beobachtung, Impulsen, Achtsamkeits-Übungen, Fotosafari und Betrachtung der entstandenen Bildresultate. Dabei geht es nicht um die Kameratechnik, sondern vielmehr um die Schulung für einen wertschätzenden Blick – mit und ohne Kamera.

Mitzubringen: eigene (Handy-)Kamera, wettertaugliche Kleidung für draußen

Teilnehmer/innen: 16
A10

Inklusion hier und jetzt: Bildung für die Zukunft gemeinsam gestalten

Prof. Mag. Dr. Andrea Holzinger | Prof. Silvia Kopp-Sixt, BEd MA | Horst Lichtenegger
Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1

 

Ausgehend von der UN-Kinderrechtskonvention und der UN-Behindertenrechtskonvention werden veränderte gesellschaftliche Anforderungen an Erziehung, Bildung und Lernen mit Fokus auf Inklusion thematisiert. Diese zielt auf eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe aller an der Gesellschaft ab, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Alter, von Religionszugehörigkeit, Bildung oder etwaigen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen. Inklusion ist ein rechtlich verbindlicher Auftrag, den es gilt, auf die persönliche Haltung und das eigene berufliche Wirken hin zu reflektieren. Wir wollen im Rahmen des Arbeitskreises versuchen, schwerpunktmäßig der „heiklen Konstruktion“ Behinderung auf die Spur zu kommen, die aus einer „angeblichen Normalität“ heraus immer wieder aufs Neue entsteht (Reich, 2014). Das inklusive Trio der Referent/innen lädt ein, in der persönlichen Begegnung mit Menschen mit Behinderung neue ­Erfahrungen zu sammeln und ins Gespräch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu kommen. Ziel ist es, Mythen zu überwinden, mehr über Voraussetzungen und Standards für inklusive Bildung zu erfahren und tragfähige Konzepte für das konkrete eigene Tun zu entwickeln.

Teilnehmer/innen: 25

A11

Einmischen is possible

Josef Hülkenberg

abgesagt

 

„Erziehung lohnt nicht, denn Kinder machen uns doch alles nach!“ Wenn dieses Bonmot einen Wahrheitskern hat, gilt es, unser eigenes Verhalten in den Blick zu nehmen. Nicht nur als Erziehende, sondern auch als Bür-
ger/innen eines sich demokratisch verstehenden Gemeinwesens. Wie können Kinder zu verantwortungsbewussten, engagierten Bürger/innen heranwachsen, wenn die Erwachsenen ihnen Demokratiemüdigkeit vorleben, und wenn sie ihre verschiedenen Kompetenzen nicht in die Beratungen und Entscheidungen gesellschaftlicher Entwicklung einbringen? Wenn sie sich nicht einmischen, sondern die politisch-soziale Entwicklung vermeintlichen Politikexpert/innen überlassen? Allgemeine Menschenrechte und spezifische Kinderrechte entfalten ihre Wirkung nicht schon in der politischen Deklaration, sondern in reflektierter Tagespraxis unter förderlichen Rahmenbedingungen. Im Arbeitskreis erleben Sie eine Werkstattmethode, um politische Dilemmata miteinander in gemeinsam getragene Vorschläge aufzulösen, diese in die gesellschaftliche Debatte einzubringen und so die Rahmenbedingungen mitzugestalten.

Mitzubringen: Schreibzeug, Internet-Endgerät (soweit vorhanden)

Teilnehmer/innen: 18

A12

Deeskalation und Krisenkommunikation
Konflikte lösen - resprektvoll bleiben

Mag. Ruth Kubik
Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1

ausgebucht

 
Konstruktiver Umgang mit herausfordernden und aggressiven Verhaltensweisen von Kindern zeichnet sich durch sensible Wertschätzung für die Bedürfnisse der Kinder aus - und durch klare Interventionen, um Sicherheit herzustellen. Die Balance zwischen diesen beiden Aspekten bildet die Grundlage für verantwortungsbewusste Handlungsfähigkeit der Erwachsenen in Eskalationen. Es ist Raum für theoretische Inputs und praktische Übungen zu folgenden Themen:
  • Bedürfnisse hinter aggressivem und herausforderndem Verhalten von Kindern 
  • Prävention durch Präsenz, Aufmerksamkeit und Beobachtungsstrategien 
  • Deeskalation durch Krisenkommunikation und Krisenintervention 
  • Förderung der Selbstkompetenz der Kinder im Umgang mit den eigenen aggressiven Impulsen und Verhaltensweisen 
  • Reflexion des eigenen Auftretens 

Teilnehmer/innen: 30
A13

Mehr Licht als Recht

Ute Lauterbach
Theologische Fakultät, Universitätsplatz 1

 
Das Recht bemisst sich am zu fordernden Minimum. So sagen wir: „Das ist dein gutes Recht!“ und meinen: Das kannst du verlangen, das steht dir zu. Und wie wäre das Leben, wenn wir uns am Maximum orientierten? Also aus dem Füllhorn der Liebe schöpften, anstatt das Recht und Rechte zu berechnen? Es wäre der Himmel auf Erden. Die einzige Hürde: Der Mensch müsste sich ändern, sich lichten in drei Etappen.

Zum Beispiel:
über Lebensbilanzen oder Schlüsselerlebnisse wahre Prioritäten sichten
sich selbst wirklich lieben
sich selbst aufs Lichteste loslassen, um die Welt umarmen zu können

Darum geht es in diesem Arbeitskreis und im Leben.

Teilnehmer/innen: 60
A14

Kinder haben ein Recht auf Datenschutz
Entwicklungsdokumentation im pädagogischen Alltag

Dorothee Müller

abgesagt

 

Dokumentationen bestimmen den pädagogischen Alltag und rauben wertvolle Zeit für die eigentliche pädagogische Arbeit mit den Kindern. Denken wir in Alternativen und lassen Dokumentation zur Lust statt zur Last werden! Beziehen wir die Kinder ein in ihre Entwicklungsdokumentationen, denn sie sollten ein Recht darauf haben zu wissen, was über sie geschrieben wird, ebenso wie auch wir Erwachsene Wert auf Transparenz, Information und Aufklärung legen.
Sie lernen praxistaugliche Dokumentationsmethoden kennen, die alters- und entwicklungsadäquat sind, und die Spaß machen. Besonders berücksichtigt werden dabei kinderrechtspezifische und partizipative Aspekte. Die Inhalte richten sich an Pädagog/innen, die mit 0 - 10-Jährigen arbeiten.

Teilnehmer/innen: 20

A15

Nicht nur Kinder haben Rechte ...

Inge Patsch
JuFa Jugend- und Familiengästehaus, Josef-Preis-Allee 18

 
Lehrer/innen und Pädagog/innen haben nicht nur Pflichten. Außerdem sollte ihre Arbeit nicht auf kurzlebige und individuelle Interessen reduziert werden. Pädagogisches Bemühen hat eine weitreichende Inkubationszeit, da die Samen der langfristigen Werte Zeit zum Wachsen brauchen.
Äußerst selten erfahren Pädagog/innen und Lehrer/innen wie sehr sie das Leben eines Kindes oder eines jungen Menschen mitgeprägt haben. Dies geschieht vor allem durch Freude am Lernen, gelebte Begeisterung für eine gute Sache oder ganz einfach durch Dankbarkeit fürs Leben selbst.
Dieser Arbeitskreis steht unter dem Thema „Werkstatt der Lebensfreude“ und wir schauen miteinander auf die fröhliche Trias: Lebensfreude, Begeisterung und Dankbarkeit. Da es in der Pädagogik nicht nur fröhliche Zeiten gibt, werden wir auch die beschwerlichen nicht vergessen. Es gibt reichlich Inspiration aus der Logotherapie von Viktor E. Frankl und Zeit zum guten Gespräch. Gemeinsam widmen wir uns dem Spiel, welches uns befähigt ein Mensch zu werden.

Teilnehmer/innen: 25
A16

Wer nichts weiß, muss alles glauben
Sexualerziehung und Missbrauchsprävention

Mag. Gabriele Rothuber | Ing. Robert Steiner
Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1

 
Aufklärung ist neben der Selbstwertstärkung und dem aktiven Einbeziehen der Kenntnisse aus Studien zu Täter/innenstrategien eine tragende Säule in der Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder.
Rund 95 % der Täter/innen kommen aus dem nahen sozialen Umfeld der Opfer - die Warnung vor Unbekannten zielt an dieser Tatsache vorbei. Aktuelle Präventionsansätze beleuchten nicht nur Männer, sondern auch Frauen als Täter/innen ebenso wie bereits sehr früh sexuell übergriffige Kinder oder Jugendliche.
Im Arbeitskreis werden die Themen Aufklärung als Kinderschutz, kindliche sexuelle Neugier versus sexuelle Übergriffe und Prävention als pädagogische Grundhaltung mit interaktiven Methoden, Inputs und Diskussion eigener Beispiele bearbeitet. Das Angebot richtet sich an Pädagog/innen, die mit 0-14-Jährigen arbeiten.

Teilnehmer/innen: 25

KATHOLISCHES BILDUNGSWERK SALZBURG

F. W.-Raiffeisenstraße 2
5061 Elsbethen, Österreich


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